Gute Frucht in Uganda!

Obst- und Gemüseanbau im Flüchtlingslager Rhino-Camp [Proj.Nr. 8360]Rhino-Camp, Ackerbau, Männer, Bauern, Flüchtlinge

Eine reichhaltige Obst- und Gemüseernte – darauf können sich dieses Jahr viele der insgesamt 140.000 südsudanesischen Flüchtlinge im Flüchtlingslager „Rhino Camp“ im Norden Ugandas freuen. Unser Hope-Projektpartner Godfrey Ndale und sein Team waren unermüdlich im Einsatz: Sie legten fast 6000 Nutzgärten an. Zusätzlich zogen sie in mehreren Gewächshäusern unzählige Setzlinge, die sie an die neuen Gartenbesitzer verteilten. So können die Geflüchteten nun selbst Papaya, Jackfruit, Guave, Passionsfrucht, Kohl, Auberginen, Zwiebeln, Moringa, Maniok und Sukuma ernten, essen und vermarkten.

 

Neue Zukunftsperspektiven

Das Projekt hilft jedoch nicht nur dem Hunger ab. Es bietet den bisher arbeitslosen Südsudanesen eine sinnvolle Tätigkeit und eine Zukunftsperspektive. All das wird aufgrund der bitteren Armut im Norden Ugandas dringend gebraucht: Im Bezirk Terego, in dem sich das Flüchtlingslager befindet, leben 34,9 % der Menschen unter der absoluten Armutsgrenze. Zirka 27.000 Familien müssen mit nur einer Mahlzeit pro Tag auskommen. Nach Angaben der Weltbank hat die Armut in Uganda zwar von 2006 bis 2013 abgenommen, mittlerweile ist der Prozentsatz allerdings wieder gestiegen.

 

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Große Dankbarkeit

Godfrey schreibt uns: „Wir grüßen HOPE-Deutschland sehr herzlich und bedanken uns für die großzügige Unterstützung, die ihr uns gegeben habt. Durch die Partnerschaft mit HOPE konnten die Menschen wieder Hoffnung auf eine bessere Zukunft schöpfen. Das Programm zur Förderung einer nachhaltigen Landwirtschaft hat den gefährdeten und benachteiligten Menschen im Rhino Camp sehr geholfen. Möge der allmächtige Gott Sie reichlich und großzügig belohnen!“

 

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Weiteres Hilfsprojekt

Für das Jahr 2022 hat HOPE einen Förderantrag bei einer Stiftung gestellt, um ein weiteres landwirtschaftliches Projekt in Uganda zu unterstützen. Dabei erhalten 200 Bauern Zugang zu besserem Saatgut. Sie bekommen auch die Möglichkeit, moderne landwirtschaftliche Methoden zu erlernen sowie ihre Ernten gut zu lagern und zu vermarkten. „Wir erwarten, dass sie in der Lage sein werden, selbst Arbeiter anzustellen, sodass sich der Lebensstandard weiterer Bevölkerungsteile verbessern kann“, sagt Bob Hatton von Hope.

 

Spenden: 8360 UGANDA Gartenbau