Wir unterstützen Lehrer in Nepal

Lehrerin Rebekah Sieland aus Ilshofen besuchte die Schule in Jiri

Im letzten Jahr haben wir den Bau von drei Klassenzimmern für eine Schule unterstützt. Die weiteren Kosten des Schulbaus hat die Asian Development Bank übernommen.

 

Wir wurden angefragt, ob wir die Kosten für sechs Lehrer übernehmen könnten. In der Schule arbeiten 12 Lehrer, aber nur sechs davon bekommen ihr Gehalt vom Staat. Der Schuldirektor und sein Stellvertreter geben jeweils die Hälfte ihres eigenen Gehaltes ab, um die anderen sechs Lehrer finanziell zu unterstützen. Wir hoffen, dass der Staat im Laufe der Zeit auch die weiteren sechs Gehälter bezahlt. HOPE hat daher entschieden, die Kosten dieser sechs Lehrer für ein Schuljahr zu bezahlen.

 

Die Kosten für einen Lehrer betragen etwa 150 Euro pro Monat. Wir würden uns freuen, wenn sich eine Person dazu berufen fühlt, diese Kosten oder eventuell auch nur einen Teil davon für einen Lehrer zu übernehmen.

 

Jedes Jahr spenden wir Schülern Uniformen und Utensilien für den Unterricht, z.B. Stifte, Radiergummis oder Hefte. Ohne Uniform dürfen die Kinder nicht zur Schule gehen. Der Schuldirektor hat uns erklärt, dass durch die Schuluniform nicht erkannt werden kann, ob ein Kind aus einer ärmeren Schicht stammt. In einer Gesellschaft, in der das Schamgefühl einen so großen Raum einnimmt, ist dies enorm wichtig.

 

In diesem Jahr wurde die Arbeit an der Schule in Jiri vom Schulzentrum in Ilshofen (Landkreis Schwäbisch Hall) unterstützt. Die Schüler haben dazu einen Sponsorenlauf veranstaltet und so eine großzügige Spende nach Nepal mitgeschickt.

 

Die Lehrerin Rebekah Sieland aus Ilshofen besuchte die Schule in Jiri und konnte sich selbst davon überzeugen, dass die Spende ordnungsgemäß und sinnvoll eingesetzt wurde.