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Hilfe für Afrika und Asien

z.B. in Nepal: Schulbesuch ermöglichen

Der Staat bezahlt den Schulbesuch in Nepal. Bedingung dafür ist jedoch, dass die Kinder eine Schuluniform und Schulsachen besitzen.

 

HOPE e.V. verteilt zusammen mit Partnern vor Ort in der Weihnachtszeit Schuluniformen und Schulsachen an Kinder.

TRANSFORM

 

Seit Anfang 2016 arbeiten wir in Zamboanga del Norte (Mindanao), auf den Philippinen mit International Care Ministries zusammen, die unter der Leitung von Dr. Peter Nitschke, mit 444 extremarmen Familien das Transform-Programm durchführen, ein Erwachsenenbildungsprogramm das physische, wirtschaftliche, geistige und emotionale Themen lehrt. Dieses Projekt hat damit Auswirkungen auf ca. 2.405 Familienmitglieder, insbesondere die Kinder profitieren vom neu erworbenen Wissen ihrer Eltern.

In diesem Programm werden immer 12 der ärmsten Familien aus verschiedenen Dörfern ausgewählt, die dann 16 Wochen lang eine Schulung zu den Themen:

Werte, Gesundheit und Lebensunterhalt erhalten. Die Familien bekommen über diese Zeit eine Begleitperson zu Seite gestellt die Ihnen hilft, die Themen umzusetzen. Die Kinder werden medizinisch untersucht, entwurmt und erhalten nahrhafte Speisen, um ihre Widerstandskräfte aufzubauen.

 

Die Familien lernen den Umgang mit Geld (sie haben teilweise unter 40Cent am Tag pro Familienmitglied zur Verfügung) und bekommen Fähigkeiten für die Bearbeitung eines Gartens und in der Landwirtschaft vermittelt. Christliche Wertevermittlung hilft, die häusliche Gewalt zu

reduzieren.

Das Programm ist ein großer Erfolg und wurde bereits bei 20.000 Familien durchgeführt.

 

Ein Beispiel: Maria Regie, lebt zusammen mit ihrem Ehemann und vier Kindern in Armut.

Um ihre Familie, Ehemann und vier Kinder, zu unterstützen bot sie Schrimps zum Verkauf an was ihr täglich 2 EUR(PHP100) einbrachte, wenn auch nicht jeden Tag. Ihr Einkommen zusammen mit dem saisonbedingten Einkommen ihres Mannes von 7EUR (PHP400) pro Woche, ist klein und unzureichend für ihre Bedürfnisse. Aufgrund der Armut gingen ihre Kinder nur zweimal

in der Woche zur Schule. Die Familie konnte sich keine drei Mahlzeiten am Tag leisten. Ihre 18 Jahre alte Tochter und ältestes Kind Marimar leidet am Down Syndrom. Sie nahmen sie von der Schule als sie in der ersten Klasse war, um sie vor Hänseleien und Demütigungen zu schützen. Wenn ihre Kinder

krank waren, behandelte Maria Regie sie mit traditionellen Heilmethoden. Wenn das nicht half,

war die moderne Medizin der letzte Ausweg, den sie sich eigentlich gar nicht leisten konnte.

 

Nachdem sie durch Transform bei Business in a Box (BIB) geschult wurde, begann sie mit dem Kochen und dem Verkauf von Puto Käse und Bananenkuchen an fünf Tagen in der Woche. Als ihr neues Geschäft allmählich stabilere Einnahmen von 2,20 EUR (PHP120) einbrachte, begann auch

ihre neue Lebenseinstellung Früchte zu tragen. Ihre Kinder lassen die Schule nicht mehr ausfallen und

sind nicht mehr hungrig. Sie schickt ihre Kinder mit Vesper zur Schule – was sie sich vorher nicht leisten konnte. Außerdem kann sie Geld zum Sparen zur Seite legen. Sie hat inzwischen 4,20 EUR (PHP200) gespart, und ist sehr stolz darauf. Unter Maria Regies Anleitung hilft auch Marimar

bei der Arbeit mit. Nachbarn, die Marimar vorher ablehnten, sind jetzt beeindruckt, wie sie ihrer Familie hilft. Neben dem Geschäft lernte Maria Regie auch bessere Gesundheits- & Hygienepraktiken umzusetzen die ihr helfen, ihre Kinder vor Krankheiten zu bewahren.

Sie installierte einen „Tippy Tap“ (Wasserkanister zum Händewaschen mit fließend Wasser & Seife)

für ihre Kinder zum regelmäßigen Händewaschen. „Er ist hilfreich, meine Kinder und ich können jetzt

unsere Hände vor dem Essen waschen“, erzählt sie. Sie kocht jetzt ihr Trinkwasser ab und machte es sich zur Angewohnheit, ihre Umgebung jeden Tag sauber zu halten. Maria Regie

hat angefangen, für eine Toilette für ihre Familie zu sparen, da sie und ihr Ehemann erkannt haben,

wie wichtig diese für die Gesunderhaltung der Familie ist.

 

Das Programm kostet pro Familie: 45 EUR einmalig. Wir wollen 444 Familien das Programm ermöglichen. Dafür benötigen wir: 19.980 EUR. Bitte helfen Sie mit, dass noch mehr Familien von diesem Programm profitieren! Vielen Dank!

Das Problem der Armut auf den Philippinen ist ernst. Das Land steht mit 94 Millionen Einwohnern an der zwölften Stelle der Bevölkerungsdichte. 25% der Bevölkerung leben unter der absoluten Armutsgrenze und haben weniger als 1€ pro Tag zur Verfügung. 11% (10 Millionen Filipinos) müssen mit weniger als 0.40€ pro Tag auskommen, also unterhalb des Existenzminimums.

Unsere Zielegruppe gehört zu jenen 11% der Bevölkerung, die mit weniger als 0,40€/Tag pro Person auskommen müssen. Der Durchschnittsteilnehmer des ICM-Programms verdient täglich 0,33€. Die Zielgruppe lebt in Extremarmut.

• 56% tun nichts um ihr Trinkwasser zu reinigen

• 25% defäkieren draußen

• 26% gehen mindesten einmal pro Woche hungrig ins Bett

• 23% der Mütter verlieren mindestens ein Kind

• 39% haben keinen Strom

• 11% müssen mindesten 100m laufen, um Wasser zu holen

• Nur 1,8% der Haushaltsmitglieder sind über 65 Jahre

 

Für Kinder führt extreme Armut zu gesundheitlichen Schäden durch Mangelernährung, fehlende Hygiene und Bildung. Die Kindheit ist eine sehr prägende Zeit (körperlich, emotional und intellektuell) und damit eine sensible Zeit der Prägung, in welcher sich Fähigkeiten entwickeln, die zum Überleben in einer Gesellschaft gebraucht werden. Erhält ein Kind nicht ausreichend ausgewogene Nahrung, wird es sein Leben lang unterentwickelt bleiben. Ein Kind, das die Schule nicht besuchen kann, wird im Erwachsenenalter keine Anstellung finden, die ihm den Lebensunterhalt sichert. Umstände von mangelnder Hygiene und Krankheit wird einem Kind eher das Leben kosten als einem Erwachsenen.

 

HOPE e.V. 
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