Wenn Schutz fehlt, wächst die Gefahr
Mädchen und junge Frauen in den Flutgebieten Nepals brauchen jetzt einen sicheren Ort
Nach Angaben des UN-Bevölkerungsfonds UNFPA steigt nach Naturkatastrophen insbesondere für Frauen und Mädchen das Risiko von Gewalt, sexueller Ausbeutung und Menschenhandel. Auch Rajan, unser Projektleiter vor Ort, warnt eindringlich vor dieser Gefahr und möchte gemeinsam mit seinem Team gezielt Schutz schaffen.Nach der Sturzflut haben viele Menschen nicht nur ihr Zuhause verloren, sondern auch Schutz und Sicherheit. Besonders Mädchen und junge Frauen in den betroffenen Gebieten sind gefährdet. Unser Projektleiter Rajan berichtet, dass Menschenhändler die Notlage gezielt ausnutzen. Deshalb müssen besonders gefährdete Frauen und Mädchen schnell aus den Camps in sichere Dorfgemeinschaften gebracht und dort geschützt untergebracht werden.
Nach Angaben des UNFPA (United Nations Population Fund) sind schätzungsweise 98.560 Frauen im gebärfähigen Alter von der Flutkatastrophe betroffen, darunter ungefähr 5.030 schwangere Frauen. Für sie ergeben sich unterschiedliche, dringende Herausforderungen.
Schwangere und Neugeborene
Die Schäden an der Infrastruktur und an Gesundheitseinrichtungen haben die medizinische Versorgung insbesondere für Schwangere und Neugeborene erheblich eingeschränkt. Straßen und Verkehrswege sind teilweise nicht passierbar, wodurch auch dringend benötigte medizinische Hilfe schwerer erreichbar ist.
Junge Frauen und Mädchen
Durch den Verlust von Wohnhäusern und Lebensgrundlagen sowie das Auseinanderbrechen vertrauter Dorfgemeinschaften leben viele junge Frauen und Mädchen derzeit in provisorischen Gemeinschaftsunterkünften. Diese sind häufig überfüllt, bieten wenig Privatsphäre und verfügen nicht überall über ausreichend sichere und geschlechtergetrennte Einrichtungen, beispielsweise im Sanitärbereich.
Laut UNFPA erhöhen diese Bedingungen das Risiko von geschlechtsspezifischer Gewalt, sexueller Ausbeutung und Menschenhandel – insbesondere für Frauen und heranwachsende Mädchen.
Hier möchten wir von HOPE e.V. mit Ihrer Unterstützung helfen
Wir möchten gemeinsam mit unseren Partnern vor Ort Schutzmöglichkeiten für Mädchen und junge Frauen schaffen. Dazu gehört, ihnen mehr Privatsphäre und sichere Rückzugsmöglichkeiten zu ermöglichen, ihre hygienische Versorgung sicherzustellen und besonders gefährdeten Frauen und Mädchen den Wechsel aus den Camps in geschützte Unterkünfte innerhalb sicherer Dorfgemeinschaften zu ermöglichen.
Unterstützen Sie die jungen Frauen und Mädchen in Nepal und schenken Sie ihnen Sicherheit.
Quellen:
UNFPA Nepal, Situation Report on the Nepal Flood (28 August – 3 September 2026)
UNFPA Nepal, Situation Report on Nepal Floods (4 – 9 September 2026)







