31.08.2026 - Nepal

Hilfe nach der Sturzflut

Große Not in Nepal – Betroffene brauchen jetzt unsere Hilfe

Durch die Sturzflut vom vergangenen Mittwoch, 26.08.2026 haben die Menschen in Nepal alles verloren. Sie sind dringend auf direkte Hilfe angewiesen.  


Nach der verheerenden Sturzflut, die von der Grenzregion zu Tibet über den Bhote Koshi und den Trishuli weit flussabwärts durch Nepal raste, geht die Suche nach Überlebenden weiter. Mehr als 900 Menschen sind ums Leben gekommen, Tausende werden noch vermisst. Gleichzeitig bleibt die Situation in den betroffenen Gebieten angespannt.


Geröll, Schlamm und Eis haben Flussläufe im Himalaya blockiert. Dadurch haben sich natürliche Stauseen gebildet, deren Barrieren instabil sein können. Sollten diese nachgeben, könnten erneut große Wassermassen ins Tal strömen. Auch immer wieder einsetzender Regen erhöht die Gefahr und erschwert die Suche und Bergung. Dennoch wird weiterhin mit großer Hoffnung nach Überlebenden gesucht.


Viele Überlebende haben alles verloren: Häuser wurden zerstört, Straßen und Brücken sind nicht mehr passierbar, Orte sind nur schwer erreichbar und die Versorgung mit Lebensmitteln, sauberem Trinkwasser und medizinischer Hilfe ist vielerorts eingeschränkt.


Hier setzt unsere Hilfe an. Gemeinsam mit unseren Projektpartnern vor Ort versorgen wir die Menschen mit allem, was uns möglich ist – mit Kleidung, Decken, Lebensmitteln, sauberem Trinkwasser und Medikamenten. Der Bedarf ist groß. Daher bitten wir jeden, das Schicksal dieser Menschen mitzutragen und unsere Hilfe mit einer Spende zu unterstützen.


Unsere bisherigen Projekte in Nepal
Nach aktuellem Stand sind weder unsere Schulen in Chitwan noch unsere Patenkinder direkt von der Sturzflut betroffen. Die von uns unterstützten Schulen liegen zum Teil weit oben im Gebirge und außerhalb der unmittelbar überfluteten Gebiete.
Betroffen sind jedoch Zufahrtswege und Verkehrsverbindungen. Dadurch sind einzelne Dörfer und Projektregionen derzeit schwerer erreichbar, was die Versorgung und Unterstützung vor Ort zusätzlich erschwert. Wir stehen weiterhin in engem Kontakt mit unseren Projektpartnern und verfolgen die Lage aufmerksam.


Mit dem Rückgang der Wassermassen entstehen neue Gefahren
Zerstörte Wasser- und Abwassersysteme, verschmutztes Trinkwasser, Schlamm, Abfälle und verendete Tiere erhöhen das Risiko für Infektionen und durch Wasser übertragene Krankheiten. Besonders dort, wo Menschen von sauberem Wasser und medizinischer Versorgung abgeschnitten sind, wächst die Gefahr von Krankheitsausbrüchen.
Umso wichtiger sind jetzt sauberes Trinkwasser, hygienische Versorgung und schnelle medizinische Hilfe.
 

Gemeinsam helfen wir Nepal - helfen Sie mit!

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