Sanitätspakete für Neuankömmlinge im Flüchtlingscamp Zone 8
Im Rhino Camp in Uganda kommen täglich fast 200 neue Flüchtlinge an, die wir mit Sanitäts- und Haushaltspaketen versorgen möchten.
Das Rhino Camp, Flüchtlingscamp in Uganda, erwartet ca. 60.000 Flüchtlinge aus dem Suda, dem Südsudan und DR Kongo, in der neueröffneten Zone 8. Diese Menschen kommen traumatisiert und mittellos an. Wir möchten ihnen mit unseren Sanitätspaketen ein Mindestmaß an Hilfe und Hygiene ermöglichen.Der Osten Afrikas ist weiterhin von Gewalt und Krieg geprägt. Dies hat zur Folge, dass ein großer Flüchtlingsstrom aus dem Sudan, dem Südsudan, dem DR Kongo in Uganda im Rhino Camp erwartet wird. Die bestehenden sieben Zonen des Rhino Camps sind überlastet, weshalb die Regierung und UNHCR die Eröffnung von Zone 8 beschlossen haben. Zone 8 liegt im Subcounty Rhino Camp, genauer in Gbulukatunu Village, etwa 22 km vom Yoro Base Camp entfernt.
Geplant ist, dass Zone 8 langfristig bis zu 60.000 Geflüchtete aufnehmen kann. Aktuell sind erst etwa 7.000 Menschen dort untergebracht, da die Basisinfrastruktur noch fehlt.
Täglich kommen etwa 150–200 neue Personen an. Wir von HOPE e.V. möchten jeder Familie beim Ankommen ein Sanitäts- und Haushalts-Kit verteilen.
Jedes Haushalts-Kit (für 3–5 Personen) kostet 30 EURO und enthält:
- 10 Stück Körperseife (250 g)
- 5 Stück Waschseife (250 g)
- 2 × 20-Liter-Kanister (ein Kanister mit Hahn)
- 1 × 10-Liter-Eimer mit Deckel
- 1 Trinkbecher oder Schöpfkelle
- 5 - 6 wiederverwendbare Stoffbinden
- 2 Packungen Einweg-Menstruationspads
- 2 Unterhosen (für Frauen/Mädchen)
- 1 kleines Waschbecken für Menstruationshygiene
- Zahnbürsten und Zahnpasta
- Mehrzweckreiniger (500 g)
- Nagelknipser, Kamm, kleines Handtuch
- Informationsbroschüre zu Hygiene- und Abfallmanagement
Dieser Hygiene-Kit unterstützt sowohl die Haushaltshygiene als auch die menstruelle Würde von Frauen und Mädchen.
Helfen sie uns, diese Haushalts-Kits zu finanzieren und Spenden Sie unter dem Verwendungszweck 8077 Haushalts-Kits.
Daneben gibt es weitere Herausforderungen, denen sich Uganda bei diesem neuen Flüchtlingsstrom stellen muss.
Infrastruktur: Es fehlen Straßen, Wasserquellen, sanitäre Einrichtungen und Gesundheitsstationen. Der Boden ist steinig, was den Anbau von Nahrungsmitteln erschwert.
Versorgungslage: Aufgrund von Budgetkürzungen beim Welternährungsprogramm wurden die Essensrationen um 40 % reduziert. Nur Neuankömmlinge erhalten derzeit die „volle“ Ration.
Umweltbelastung: Die Ausweitung führt zu Problemen wie Abholzung, Wasserknappheit und Bodenverarmung.
Bisher Geplante Maßnahmen
Mobilisierung und Sensibilisierung der Geflüchteten und der lokalen Bevölkerung.
Verhandlungen mit Gastgemeinden zur Landnutzung.
Internationale Finanzierung wird dringend gesucht, um Infrastruktur und Grundversorgung sicherzustellen.
Hierzu sind wir mit unserem bekannten Partner im Rhino Camp im Gespräch und planen, was die nächsten Schritte von HOPE zur Unterstützung der Flüchtlinge sind.
Spende






