Spenden & helfen
Helfen - schnell, direkt, unbürokratisch!
.
Kopfbild für hilfe Afrika und Asien
Hilfe für Afrika und Asien

z.B. in Nepal: Schulbesuch ermöglichen

Der Staat bezahlt den Schulbesuch in Nepal. Bedingung dafür ist jedoch, dass die Kinder eine Schuluniform und Schulsachen besitzen.

 

HOPE e.V. verteilt zusammen mit Partnern vor Ort in der Weihnachtszeit Schuluniformen und Schulsachen an Kinder.

Schule in Chillakallu, Indien

Schulkiner in Chillakallu (Indien)

Die New Hope School in der südindischen Kleinstadt Chillakallu wurde ursprünglich von P. Prabhubas und seiner Frau Ruth gegründet, um den Kindern von 60 Wander-Arbeiter-Familien, die sich sesshaft gemacht haben, eine Schulbildung zu ermöglichen. Die öffentlichen Schulen sind mit 90 Kindern pro Klasse überfüllt und haben teilweise nur einen Lehrer für je zwei Klassen. Dort war kein Platz für die Kinder der Wanderarbeiter.

 

Als die Behörden bemängelten, dass die Räumlichkeiten für damals 80 Schüler nicht ausreichend sind half HOPE, Klassenzimmer auf dem Dach der Kirche einzurichten. Der Schulbetrieb konnte fortgesetzt werden. Da die Schule einen guten Ruf genießt, besuchen mittlerweile 280 Kinder die Schule.

 

Inzwischen gab es einen Regierungswechsel in Indien und eine sehr nationalistische und Christen-feindliche Regierung ist an die Macht gekommen. Die neu besetzte Schulbehörde hat kritisiert, dass die Schule auf demselben Gelände wie die Kirche ist! Es wurde mit der Schließung der Schule gedroht.

 

Wie durch ein Wunder war es möglich, ein Grundstück in der Nähe für den Bau einer Schule zu kaufen. Das Grundstück ist nun erschlossen. Die Elektroleitungen, die quer übers Grundstück liefen, wurden umgeleitet und mit dem Bau der neuen Schule begonnen. Gemessen an der Größe des Grundstücks und des geplanten Gebäudes ist man noch nicht sehr weit gekommen. Die Erstellung der Schule wird nur durch Spenden finanziert. Die vorhandenen Gelder sind durch den Kauf und die Erschließung des Grundstückes verbraucht.

 

Der Schulbetrieb kann weiter auf dem Dach der Kirche stattfinden, doch wie lange wissen wir nicht. P. Prabhudas teilte mit, dass sie mit der Behörde verhandeln, ob es doch möglich wäre, die Räume in der Kirche weiter zu benutzen, da noch mehr Familien mit Kindern in der Schule anmelden möchten.